Kleine Teigtaschen, die großen Geschmack entfalten.

Entdecken Sie die köstliche Vielfalt japanischer Gyoza!

Sie ähneln den italienischen Ravioli, Tortellini, den deutschen Maultaschen oder den heimischen Kärtner Nudeln und sind doch typisch japanisch: Gyoza. Die kleinen Teigtaschen werden mit frischen Zutaten wie Gemüse, Fleisch oder Meeresfrüchten pikant gefüllt. Es gibt sie auch als rein vegetarische Variante. Serviert werden Gyoza ganz traditionell mit Sojasauce, Essig, Chiliöl oder Ponzu. Was sie so besonders macht sind nicht allein der Teig oder die vielen verschiedenen Füllungen. Es ist vor allem die Zubereitung. Denn die traditionellen japanischen Gyoza werden gebraten, aber auch frittiert, gekocht oder gedämpft.

Deftig gefüllte Teigtaschen, einfacher als gedacht zubereitet  

Zugegeben: Die Zubereitung von Gyoza sieht gar nicht so einfach aus. Sie ist aber leichter als gedacht und erfordert lediglich etwas Geduld und Fingerspitzengefühl. Ganz klassisch präsentieren sich japanische Gyoza in einem dünnen Teigmantel mit einer Füllung aus Faschiertem, Frühlingszwiebeln, Spitzkraut oder Chinakohl, Ingwer und Knoblauch. Dabei werden die Zutaten auf den Gyoza-Teig gegeben und mit der Hand vorsichtig zu einer Teigtasche geformt. Anschliessend die Gyoza nur kurz anbraten, mit Wasser ablöschen und schliesslich knusprig anbraten – fertig sind die abwechselungsreichen Teigtaschen!

Die Basis für Gyoza: ein spezieller Teig

Ohne den passenden Teig geht bei der Gyoza-Vorbereitung nichts. Worauf Sie achten sollten, wenn Sie die Zutaten Weizenstärke, Kartoffel-/Maismehl, Zucker, Salz, heißes Wasser und Öl vermischen, zeigen wir Ihnen in diesem Video. Aber keine Sorge! Sie können auch auf vorgefertigten Gyoza-Teig aus einem gut sortierten Supermarkt oder Asialaden zurückgreifen. Mit beiden Varianten gelingen die Gyoza-Rezepte von Kikkoman garantiert.

Welche Dips perfekt zu japanischen Gyoza passen

Was bei den japanischen Teigtaschen Gyoza auf keinen Fall fehlen darf, ist ein würziger Dip. Traditionell ist die Basis dafür Sojasauce, Essig und Chiliöl, doch auch mit einem selbst zubereiteten Dip aus Mayonnaise, Kikkoman natürlich gebrauter Sojasauce und Tahin (geröstete Sesampaste), schmecken Gyoza herrlich. Ebenso köstliche Dips lassen sich in wenigen Minuten mit Joghurt zaubern. Und wer es sich noch leichter wünscht, greift einfach zu einer der Kikkoman Ponzu Saucen, die es mit Zitronen-, Orangen- und Chili-Aroma gibt. Ein idealer Dip für alle Gyoza-Leckerbissen!

Raffinierte Starter, köstliche Beilage oder leichtes Hauptgericht

Gyoza sind kleine Köstlichkeiten für jeden Anlass. Als Vorspeise regen sie die Geschmackssinne an und fügen sich nahtlos in so gut wie jeden Menüplan ein. In Japan werden Gyoza gerne als Beilage zu klaren Ramen- oder Nudelsuppen serviert. Doch auch als Hauptspeise – dann gern in facettenreicher Vielfalt – sind Gyoza eine beliebte Spezialität.

In China  sind die gefüllte Teigtaschen – genannt Jiaozi –  ein typisches Festtagsgericht für das Chinesische Neujahr. Sie symbolisieren Wohlstand und Zusammenhalt. Und das lässt sich sogar schmecken!

Und das sind unsere Gyoza-Rezepte für Sie:

Gebratene Gyoza – ein japanischer Klassiker

Spitzkraut, Faschiertes, Lauchzwiebeln, Knoblauch und Ingwer bilden die Grundlage für diese gebratenen Gyoza, die eine wahre Freude für Gourmets sind! Einfach die Zutaten mit Kikkoman natürlich gebrauter Sojasauce würzen, in Gyozateig „verpacken“ und in der Pfanne goldbraun und knusprig anbraten. Das Ergebnis sind herzhafte Teigtaschen, die mit Röstaromen begeistern. Dazu fehlt nur noch ein passender Dip – entweder mit Chiliöl und Essig oder auf Mayonnaise-Basis mit Sesampaste und Honig oder ganz einfach die Kikkoman Ponzu Zitrone – und schon kann der Gyoza-Genuss beginnen.

Gedämpfte, vegetarische Gyoza – eine geschmackvolle Veggie-Spezialität

Mit Auberginen, Shiitake-Pilzen, Spitzkraut, Karotten, Lauchzwiebeln und Reis sind diese schonend zubereiteten Gyoza gefüllt. Die natürlich gebraute Sojasauce von Kikkoman verleiht der Reis-Gemüse-Mischung dabei eine besondere Vollmundigkeit und sorgt für eine angenehm milde Würze. Gedämpft werden die Teigtaschen in einem Dampfkorb oder Kochtopf. Und als Dip passt zu der vegetarischen Köstlichkeit eine herzhafte Komposition aus Kikkoman natürlich gebrauter Sojasauce, Lauchzwiebeln und gemahlenem Sesam oder auf Joghurt-Basis mit Zitronensaft, Cayennepfeffer, Kümmel und Koriander. Oder ganz einfach die Kikkoman Ponzu Chili.

Frittierte Gyoza – ein Fest für Meeresfrüchte-Fans

Garnelen, Shiitake-Pilze und Wasserkastanien sind die versteckten Stars dieser frittierten Gyoza. Die kleinen Teigtaschen sind mit ihrer Füllung, gewürzt mit Kikkoman natürlich gebrauter Sojasauce, eine wahre Gaumenfreude für alle, die Meeresfrüchte lieben. Und angerichtet auf Salatblättern, neben halbierten Kirschtomaten, isst auch das Auge mit. Die Dips: wieder ein Trio aus drei Geschmacksrichtungen.

Shumai – kleine japanische Teigsäckchen mit Fleischfüllung

Eine Alternative zu Gyoza sind Shumai. Der Teig unterscheidet sich etwas – und auch die Form. Denn die kleinen japanischen Teigsäckchen sehen aus wie eine wunderschöne Blüte. Sie stecken voller frischer Zutaten wie Fleisch, Shiitake-Pilzen und Erbsen – natürlich aromatisch verfeinert mit Kikkoman Sojasauce. Garniert mit einer einzigen grünen Erbse wird die Blumenoptik übrigens perfekt! Gedippt wird in einer Mischung aus Sojasauce und Senf. Köstlich!

Beilage oder Hauptgericht – wie viele Gyoza benötige ich?

Gyoza werden in Japan gerne als Beilage zu einer klaren Ramen- oder Nudelsuppe serviert. Dann reichen ca. 10 Stück pro Person. Wer die kleinen Leckerbissen lieber als Hauptspeise reichen möchte, sollte mindestens 15 Stück pro Person kalkulieren.