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Tipps und Tricks zur richtigen Spargelzubereitung

Endlich ist er da: Der frische Spargel von den heimischen Feldern. Je nach Witterung beginnt die Spargelernte Mitte April und dauert bis zum 24. Juni – dem Johannestag. Spargel schmeckt nicht nur mit der klassischen Sauce Hollandaise oder Butterbrösel – auch Spargel und Sojasauce bilden ein schmackhaftes Duo. Hier zeigen wir Ihnen köstliche Einsatzmöglichkeiten. Und mit unseren Tipps und Tricks zur richtigen Spargelzubereitung kann beim Kochen ganz sicher nichts mehr schief gehen!

1. Einkauf

Spargel ist nicht gleich Spargel. Das zeigt sich schon beim Einkauf. Spargel schmeckt am besten, wenn er morgens gestochen und am gleichen Tag zubereitet wird. Das setzt natürlich voraus, dass er in der Spargelzeit gekauft wird und aus der Region kommt. Frischen Spargel erkennt man daran, dass er an den Enden noch etwas feucht ist und sich beim Zusammendrücken etwas Saft ausdrücken lässt. Ein nicht mehr frischer und muffiger Saftgeruch enttarnt alten Spargel. Rohe, frische Spargelstangen sind fest und nicht verfärbt, ebenso wie der Spargelkopf. Wenn man frische Spargelstangen aneinander reibt, geben sie ein quietschendes Geräusch ab.

2. Lagerung

Der Spargel muss kühl, feucht und dunkel gelagert werden, also am besten im Kühlschrank. Eingewickelt in ein feuchtes Tuch und geschützt durch eine Plastikhülle, bleibt der Spargel zwei bis drei Tage frisch. Wenn der Spargel schon geschält ist, kann er genauso aufbewahrt werden, hält sich dann aber nicht so lange.

3. Schälen

Vor dem Schälen sollte der Spargel unter fließend kaltem Wasser von eventuell vorhandenen Sandresten befreit werden. Danach kommt der Spargelschäler zum Einsatz – ein normaler Gemüseschäler tut es aber auch: Weißen oder violetten Spargel immer von oben nach unten schälen. Legen Sie dazu die Stange auf den Unterarm und halten sie diese mit den Fingern an der Spitze fest. Mit dem Schälen beginnt man ungefähr 0,5 – 1 cm unterhalb des Endes der Spargelspitze. Achten Sie darauf, dass Sie zwar dünn aber gleichmäßig und rundherum schälen. Die Enden des Spargels werden abgeschnitten. Grüner Spargel muss in der Regel nicht geschält werden. Sandreste und die Enden sollten allerdings trotzdem entfernt werden. Wenn der grüne Spargel schon etwas älter ist, empfiehlt es sich, die Stangen sparsam an der unteren Hälfte zu schälen.

4. Kochen

Beim Kochen sollte das königliche Gemüse nur gerade so mit Wasser bedeckt sein, das die Spargelspitzen aus dem Wasser herausschauen, um nicht zu weich zu werden und die wertvollen Vitamine und Mineralstoffe der Spargelstangen erhalten bleiben. Pro Liter Wasser gibt man – je nach Belieben – ca. ½ EL natürlich gebraute Sojasauce hinzu. Eine Prise Zucker hilft, dem Spargel die Bitterstoffe zu entziehen – alternativ können auch einige Weißbrotstückchen dem Kochwasser zugefügt werden. Bei grünem Spargel darf es auch gerne ein bisschen mehr Zucker sein. Wird der Spargel in das sprudelnd kochende Wasser gegeben, braucht er – je nach Dicke der Stangen – zwischen 10 und 25 Minuten Kochzeit. Grüner Spargel ist meist schon nach 5 bis 8 Minuten gar, auch das ist abhängig vom Durchmesser. Die grüne Variante kann aber auch kurz in der Pfanne in Olivenöl oder Butter angebraten werden und mit der Teriyaki Sauce mit geröstetem Sesam abgelöscht werden. Ob der Spargel wirklich gar ist, kann man mit einem spitzen Messer testen: Das Messer sollte leicht, aber noch mit einem geringen Widerstand durch das Spargelende gleiten.

5. Verzehr

Klassisch passen zum Spargel Butterkartoffeln, roher sowie gekochter Schinken, ein Stück Filet vom Schwein oder Rind, Kalbfleisch oder auch Fisch. Sauce Hollandaise oder Sauce Béarnaise runden das Menü ab. Köstlich auch: mit zerlaufener Butter und einem Schuss Sojasauce. Denn auch die natürlich gebraute Sojasauce von Kikkoman ist ein geschmackvoller Begleiter des Königsgemüses und das in den verschiedensten Variationen. Überzeugen Sie sich selbst mit unseren abwechslungsreichen Spargelrezepten.