Auf Google+ teilen:

Sushi einmal anders

Bei Sushi denkt man sofort an die klassischen, filigran gerollten Reishäppchen mit Gemüse oder rohem Fisch. Doch bis man die Zubereitung perfekt beherrscht, kann es schon mal bis zu zehn Jahren dauern. So lange dauert die Ausbildung zum Sushi-Meister. Aber es geht auch anders: Man muss kein Meister sein, um Sushi selbst zuzubereiten. Und nicht immer muss Sushi gerollt werden. Das Chirashi Sushi, was so viel heißt wie Streu-Sushi, wird beispielsweise in einer Schale serviert. Dazu wird der Sushi-Reis mit Gemüse, Fisch, Geflügel und andere Köstlichkeiten belegt und mit der natürlich gebrauten Sojasauce verfeinert. Gerade, wenn die Geschmäcker auseinander gehen, ist das Chirashi Sushi ein tolles Gericht. Bauen Sie ein Buffet mit verschiedenen Zutaten auf. Der Sushi-Reis bleibt als Grundlage gleich, die Toppings können je nach Geschmack ausgewählt werden. So hat jeder sein ganz eigenes Chirashi Sushi auf dem Tisch.

Für das traditionelle Temaki Sushi werden die Zutaten auf ein Algenpapier (Nori) gelegt, welches einfach darum gerollt wird. Fertig ist die mundgerechte Portion! So können für jeden Happen die unterschiedlichsten Zutaten kombiniert werden. Als moderne Alternative können Sie hierfür auch hervorragend Salatblätter verwenden. Dieses Sushi ist nicht nur gesund sondern ein echter Gaumenschmaus. Die Blätter des Romana-Salats, den sogenannten Salatherzen, eignen sich als Basis besonders gut. Waschen und putzen Sie diese gut. Dann geht’s ans Formen des Sushi-Reis. Die Reisnockerln werden anschließend auf dem Salat platziert. Dazu kommen längsgeschnittenes Gemüse der Saison, Fleisch oder Fisch, alles mit etwas Sesam bestreuen, in unsere natürlich gebraute Sojasauce tauchen und fertig ist das moderne Temaki Sushi. Guten Appetit!