In 1000 Saucen um die Welt: Was gute Saucen ausmacht – und wie du sie richtig einsetzt
10. August 2026

Welche Saucen gibt es?

Bevor es in die asiatische Saucenwelt geht, ein kurzer Blick auf die westlichen Klassiker. Denn es ist wichtig, erst Ihre eigene Ausgangsbasis zu kennen, bevor Sie spannende Kombinationsmöglichkeiten ausprobieren. Diese kalten Saucen dürften den meisten Gastronomen vertraut sein, verdienen aber trotzdem einen zweiten Blick:
- BBQ-Sauce: Das rauchig-süßliche Aroma mit leichter Säure eignet sich super für Grillgerichte, ist aber auch als Glasur für Pulled Pork oder als Burger-Basis eine sichere Bank.
- Aioli: Knoblauch, Öl und Ei – der unverkennbare Klassiker. Perfekt zu Meeresfrüchten oder gegrilltem Gemüse.
- Salsa verde: frisch und kräuterig, mit einer Säurenote durch Kapern und Zitrone. Macht sich hervorragend zu Fisch, Lammfleisch oder geröstetem Gemüse.
- Cocktailsauce: der tomatige, leicht scharfe Klassiker zu Garnelen und Meeresfrüchte-Platten. Mit etwas Eigeninitiative weit mehr als ihr verstaubter Ruf.
- Currysauce: je nach Herkunft völlig unterschiedlich – von mild-fruchtig bis intensiv-würzig. Vielseitig einsetzbar, von der Currywurst bis zum asiatischen Curry.
- Worcestersauce: eines der komplexesten Würzmittel der westlichen Küche – fermentiert, salzig, leicht süßlich und mit einem langen Nachgeschmack. Unverzichtbar in Marinaden, Dressings oder auch dem Cocktail-Klassiker Bloody Mary.
Asiatische Saucen im Überblick

Asiatische Saucen sind mittlerweile auch aus der europäischen Gastronomie nicht mehr wegzudenken – und das zu Recht! Denn sie bringen häufig den vielzitierten fünften Geschmack: Umami. Er macht Gerichte runder, tiefer, intensiver und vielschichtiger und ist somit essenziell für die Profiküche. Hier sind seine wichtigsten Vertreter:
- Sojasauce: das Fundament der asiatischen Küche – und für viele Köche längst auch das der eigenen. Kikkoman Sojasauce wird nach traditionellem Verfahren natürlich gebraut und ist als Würzbasis, Marinade oder Dip kaum wegzudenken.
- Austernsauce: dunkel, dickflüssig, süßlich-salzig mit intensivem Umami, wie eine karamellartige Sojasauce. Klassische Würzgrundlage der kantonesischen Küche, unverzichtbar für Wok- und Schmorgerichte.

- Sweet Chili Sauce: fruchtig und süß, mit einem kleinen Kick Schärfe im Abgang. Besonders bekannt und beliebt als Dip zu frittierten Frühlingsrollen.
- Erdnusssauce: sehr prägnant nussig und cremig im Geschmack und geht zu fast allem. Klassisch zu Saté-Spießen und indonesischen Nudelgerichten, aber auch als Dressing für asiatische Salate eine Wucht.
- Sesamsauce: mild-nussig im Geschmack. In der japanischen und koreanischen Küche traditionell als Dressing für blanchiertes Gemüse oder als Dip für gedämpfte Speisen – leise, aber wirkungsvoll.
- Ponzu: Sojasauce trifft Zitrusfrucht. Ponzu – wie Kikkoman Ponzu Zitrone – ist salzig, umami und angenehm frisch durch eine leichte Säure. Traditionell als Dip für Shabu-Shabu und Sashimi, in Japan aber auch als Dressing für leichte Salate beliebt.

- Teriyaki-Sauce: schmeckt süß-salzig und leicht karamellisiert. Kikkoman Teriyaki Marinade und Kikkoman Teriyaki Glaze unterstreichen besonders gut die Aromen von gegrilltem Fleisch, Fisch und Gemüse – sind aber auch als Glasur kurz vor dem Anrichten ideal.

- Hoisin-Sauce: dickflüssige Konsistenz mit einer süßlichen, leicht würzigen Note. Bekannt als Begleitung zur Peking-Ente, aber auch als Marinade für Spareribs oder Dip für vietnamesische Frühlingsrollen ein echter Klassiker.

Spannende Saucen-Kombinationen für dein Restaurant
Die interessantesten Kombinationen entstehen oft dort, wo zwei Welten aufeinandertreffen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Hier sind ein paar Ideen, die in der Praxis überraschen und genau deshalb funktionieren:
Sojasauce trifft Schokolade
Ein Spritzer Kikkoman Sojasauce in einem dunklen Schokoladendessert, wie z. B. Mousse, Ganache oder Karamellsauce, hebt die Süße an und gibt dem Ganzen eine unerwartete zusätzliche Tiefe im Geschmack. Auch ein Umami-Karamell anstatt Salzkaramell wäre ein erfrischendes Alleinstellungsmerkmal auf Ihrer Speisekarte.
Ponzu als Vinaigrette für Carpaccio
Kikkoman Ponzu Zitrone mit gutem Olivenöl und etwas grobem Senf verrühren – fertig ist eine asiatisch inspirierte Vinaigrette, die zu Rindercarpaccio, weißem Spargel oder gebratenem Blumenkohl genauso gut funktioniert wie zu Sashimi. Leichter als Zitrone, komplexer als Weißwein.
Teriyaki Glaze auf dem Käsebrett
Kikkoman Teriyaki Glaze als Begleitung zu kräftigen, gereiften Käsesorten wie Manchego oder Comté. Die Süß-salzig-Kombination funktioniert ähnlich wie Honig oder Feigensenf, bringt aber eine rauchige Tiefe mit, die neu ist. Eine mutige Kombination, die garantiert länger in Erinnerung bleibt.
Hoisin als Burgersauce
Hoisin-Sauce mit etwas Mayonnaise, Limettensaft und Ingwer verrühren – als Burgersauce hat sie deutlich mehr Charakter als jede BBQ-Variante. Besonders spannend zu Pulled Duck oder einem Patty aus Rinderhack mit Szechuanpfeffer.
Für besonders Experimentierfreudige: Sweet Chili auf Panna cotta
Sweet Chili Sauce als Topping für Vanilleeis oder Panna cotta. Der süße Grundton der Sauce trägt, die Schärfe kommt als Überraschung im Abgang. Nicht für jeden Gast, aber definitiv ein Statement auf Ihrer Dessertkarte!
Die richtige Sauce – ein Handwerk für sich
Saucen sind eine große Chance, Ihre Küchenpersönlichkeit und Mut zu neuen Kombinationen auf Ihrer Speisekarte zu zeigen. Wenn Sie Ihr Saucen-Repertoire erweitern – und dabei auch mal über den westlichen Tellerrand blicken –, geben Sie Ihrer Speisekarte mehr Abwechslung und sorgen für Gesprächsstoff.
Das Kikkoman Sortiment bietet dabei eine verlässliche Grundlage: von der natürlich gebrauten Sojasauce über Ponzu Zitrone bis hin zu Teriyaki und Chilisauce für Kimchi. Alles Produkte, die sich in der Profiküche bewährt haben. Sie zeigen, dass eine gute Sauce manchmal der kürzeste Weg zu einem unvergesslichen Gericht ist. Probieren Sie sie aus und überzeugen Sie ich selbst!





