Der ultimative Leitfaden für Sprossen
30. Jänner 2026

Was macht Sprossen so nahrhaft?
Sprossen sind kleine Nährstoffwunder. Sie entstehen, wenn Samen, Hülsenfrüchte oder Getreide zu keimen beginnen – und genau in dieser Phase stecken sie voller Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme. In ihnen steckt alles, was die Pflanze zum Wachsen und Gedeihen braucht: unter anderem die Vitamine B1, B2, C, E und K, Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink und Antioxidantien. Außerdem haben sie einen hohen Ballaststoffgehalt. Die genauen Inhaltsstoffe unterscheiden sich natürlich je nach Sprossenart.
Genau das tut auch uns Menschen gut. Ob als knackige Zutat im Salat oder Topping auf einer Bowl – die zarten Pflänzchen bringen nicht nur Abwechslung in die Küche, sondern unterstützen auch eine vielseitige Ernährung. Ihre Frische und ihr knackiges Bissgefühl bieten sich auf ideale Weise an, durch einen herzhaften Geschmack wie Umami ergänzt zu werden. Hierfür ist eine der Kikkoman Soja- oder Teriyakisaucen die perfekte Wahl.
Verschiedene Sprossensorten

Sprossen gibt es viele. Was sind die Unterschiede? Wir stellen Ihnen die beliebtesten vor.
Kresse
Gartenkresse ist besonders verbreitet. Sie lässt sich einfach selbst ziehen, wächst sehr schnell und hat einen würzigen Geschmack. Perfekt für Salate und aufs Brot.
Alfalfasprossen
Mit ihrem milden, leicht nussigen Geschmack eignen sich Alfalfasprossen besonders gut für Salate, Sandwiches und Smoothies. Sie enthalten außerdem wertvolle Bitterstoffe.
Radieschensprossen
Die köstlich würzigen Sprossen erinnern mit ihrem leicht scharfen Geschmack bereits an Radieschen. Zudem sind sie besonders nährstoffreich. Bei den Antioxidantien gehören sie zu den Spitzenreitern unter den Sprossen.
Soja- und Mungobohnensprossen
Diese beiden Sorten werden oft verwechselt. Meist sind es keine Sojabohnensprossen, sondern Mungobohnensprossen, die vor allem in Asiamärkten frisch gekauft werden können. Sie sind heller, knackiger und größer als andere Sprossen, eignen sich roh als Zutat für Bowls oder kurz angebraten in Wok-Gerichten. Sojabohnensprossen (Sojabohnenkeimlinge/-sprossen) werden sowohl frisch (für Wok-Gerichte und Suppen) als auch in Gläsern verkauft. Sie müssen jedoch aufgrund der enthaltenen Lektine vor dem Verzehr gekocht werden.
Brokkolisprossen
Diese zugleich saftigen und knackigen Sprossen sind mit ihrem mild-würzigen Geschmack ideal als Topping für Salate und Suppen. Brokkolisprossen enthalten außerdem wertvolles Senföl.
Rosenkohl
Falls Sie sich fragen, was Rosenkohl mit Sprossen zu tun hat: Die grünen Röschen sind eigentlich Knospen, die aus den Blattachseln des Stängels wachsen. Sie werden auch als „Brüsseler Sprossen” bezeichnet. Anders als die eben vorgestellten Sprossen wird Rosenkohl jedoch als Gemüse zubereitet.
Die besten Sprossenrezepte für Hobbyköche

In welchem Gericht auch immer Sprossen auf der Zutatenliste stehen: Kikkoman Sojasauce sorgt für vollmundigen Umami-Geschmack, der so perfekt mit ihrer knackigen Frische harmoniert. Entdecken Sie, wie Sie mit nur einem Spritzer das Maximum aus Ihren Sprossen-Gerichten herausholen. Hier sind ein paar Rezeptideen!
Sprossen selbst anbauen – so geht’s
Frische Sprossen lassen sich das ganze Jahr über problemlos zu Hause ziehen – im Garten ebenso wie auf der Fensterbank.
Anbau, Pflege und Ernte
- Saatgut vorbereiten: Die Samen einige Stunden in Wasser einweichen.
- Keimgefäß wählen: Keimgläser mit Siebdeckel sind ideal, aber auch Schalen eignen sich. Wichtig sind eine gute Belüftung und Abflussmöglichkeiten für das Wasser. (Kresse lässt sich auch einfach auf feuchtem Küchenpapier ziehen, was Sie vielleicht noch aus Ihrer Kindheit kennen.)
- Bewässerung: Sprossen täglich mit frischem Wasser spülen und dieses anschließend abtropfen lassen. Staunässe unbedingt vermeiden, da sie Schimmelbildung fördert.
- Ernte: Je nach Sorte sind die Sprossen nach 4–7 Tagen erntereif, wenn die Keime etwa 2–5 cm groß sind und ihr typisches Aroma entwickelt haben.
Optimale Wachstumsbedingungen
- Innenbereich: Heller Standort, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung, bei einer Raumtemperatur zwischen 18 und 22 °C.
- Außenbereich: Im Sommer auf dem Balkon oder der Terrasse möglich, jedoch vor Hitze und Regen geschützt.
Schritt für Schritt zum perfekt gekochten Rosenkohl
- Putzen: Welke Blätter entfernen, Strunk knapp abschneiden.
- Je nach Größe halbieren: Größere Köpfe am besten halbieren, damit sie gleichmäßig garen.
- Kochen: Salzwasser (oder Brühe) aufkochen, Rosenkohl zugeben.
- Garzeit: Bissfest in 8–10 Minuten, weich in 12–15 Minuten.
- Abgießen und abschrecken: Kurz in kaltem Wasser abschrecken.
























